Elektrolyse
Galvanischer Gleichstrom erzeugt eine chemische Reaktion im Haarfollikel.
Innerhalb der Elektroepilation gibt es drei klassische Verfahren. Der Unterschied liegt in der Art der elektrischen Energie und ihrer Wirkung im Haarfollikel.
Galvanischer Gleichstrom erzeugt eine chemische Reaktion im Haarfollikel.
Hochfrequenter Wechselstrom erzeugt gezielt Wärme.
Beide Wirkprinzipien werden miteinander kombiniert.
Bei der Elektrolyse wird galvanischer Gleichstrom eingesetzt. Dadurch entsteht im Haarfollikel eine chemische Reaktion, bei der unter anderem Natriumhydroxid gebildet wird. Diese chemische Wirkung wird genutzt, um die für das Haarwachstum verantwortlichen Strukturen zu behandeln.
Bei der Thermolyse kommt hochfrequenter Wechselstrom zum Einsatz. Dabei entsteht gezielt Wärme im Bereich des Haarfollikels. Die thermische Wirkung wird genutzt, um die für erneutes Haarwachstum entscheidenden Strukturen zu schädigen.
Die Blend-Methode verbindet beide Wirkprinzipien: galvanischen Strom und Hochfrequenz. Chemische und thermische Prozesse wirken gemeinsam im Haarfollikel.
Die Auswahl richtet sich unter anderem nach Haarstärke, Haarstruktur, Hautbeschaffenheit und Behandlungsregion. Entscheidend ist nicht nur die technische Methode, sondern die präzise Anwendung, die passende Sonde und die Erfahrung der Elektrologistin.